Präsentation und Fachgespräch in der Abschlussprüfung als Fachinformatiker

In diesem Artikel möchte ich euch den Ablauf der Präsentation und des Fachgesprächs, sowie den Aufbau näher bringen. Außerdem möchte euch von meinen Erfahrungen berichten. 

Aufbau der Präsentation

  • Titelfolie
  • Inhalt/Agenda
  • Ausbildungsbetrieb 
  • Startphase (Ist-Zustand, Soll-Konzept, Begründung, Ziele, Vorgaben)
  • Planungsphase (Zeitplanung, Terminplanung, Ablaufplanung, Ressourcenplanung, Kalkulation)
  • Durchführungsphase (Beschreibung der Durchführung, Probleme während der Durchführung, Funktionen eures Projektes)
  • Abschlussphase (Soll-Ist-Vergleich, Qualitätsmanagement, Reflexion und Fazit)
  • Quellenangaben
  • Ende: Bedankt euch für die Aufmerksamkeit der Prüfer!

Dauer

Der praktische Prüfungsteil darf nicht länger als 30 Minuten andauern. Die Dauer der Präsentation, sowie des Fachgesprächs beläuft sich jeweils auf 15 Minuten. 

Zeitliche Gliederung 

Layout und Darstellung

  • Kopfzeile (Titel und Logo der Firma)
  • Hauptabschnitt (Inhalte in Stichpunkten o. Grafiken)
  • Fußzeile (Seitenzahl und dein Name)
  • Fortschrittsbalken 

Fachgespräch

Die Mitglieder des Prüfungsausschusses befragen euch zu eurem Projekt. Sie hinterfragen eure Handlungen und auch eure Entscheidungen. Die Prüfer können aber auch Fragen stellen, um eurer technisches Know How zu überprüfen. Vielleicht haben Sie auch Unklarheiten, welche Sie durch die Dokumentation bekommen haben und fragen noch einmal genau nach. Gelegentlich stellen die Prüfer auch Fragen zu den Ausbildungsthemen der Berufsschule. 

Vorbereitung fürs Fachgespräch

  • Fachbegriffe und Definitionen auswendiglernen
  • Präsentation und Dokumentation verinnerlichen
  • Aufzeichnungen der Berufsschule überfliegen

Checkliste für den Prüfungstag

  • Ausweisdokument
  • Präsentation
  • Plan B, falls die Technik nicht funktioniert…z.B. Präsentation ausgedruckt 
  • Notebook, Beamer, Netzteil, sowie sämtliche Adapter
  • Presenter 
  • Zettel und Stift
  • Exemplar eurer Dokumentation
  • Ausbildungsnachweise!

Wie lief meine praktische Prüfung ab?

Mein Prüfungstermin war für 10 Uhr angesetzt. Ich war um ca. halb 10 Uhr bei der IHK. Ich kam leider erst um 11 Uhr dran, weil der Prüfling vor mir zusätzlich zur Präsentation und zum Fachgespräch noch eine mündlichen Ergänzungsprüfung machen musste. 

Um 11 Uhr wurde ich dann in den Prüfungsraum gebeten und die Prüfer stellten Sich kurz vor. Zu Beginn wurde ich aufgefordert meine Ausbildungsnachweise vorzuzeigen. Die IHK-Prüfer haben die formalen Aspekte erstmal abgearbeitet. In der Zeit konnte ich mich für die Präsentation vorbereiten und meine Technik aufbauen, anschließen und in Betrieb nehmen. Anschließend wurde ich gefragt, ob ich mich gesundheitlich in der Lage fühle die Prüfung abzulegen.
Ich antwortete mit Ja. 

Im nächsten Schritt habe ich die Präsentation gehalten. Während der Präsentation wurde ich nicht unterbrochen, das fand ich sehr positiv. Am Ende der Präsentation folgte nahtlos das Fachgespräch. Der Prüfungsausschuss stellte mir zahlreiche Fragen zu meinem Projekt, hinterfragte meine Vorgehensweise und meine Entscheidungen. Unklarheiten die aus der Dokumentation resultierten wurde dann ebenfalls beseitigt. Fragen zu anderen Ausbildungsinhalten wurden mir nicht gestellt.  Außerdem wurden die Fragen an mich überwiegend zur technischen Umsetzung gestellt. 

Am Ende des Fachgesprächs wurde ich gebeten den Raum für ein paar Minuten zu verlassen, damit sich die Prüfungsausschuss beraten konnte. Anschließend wurde ich wieder zurück in den Raum gebeten. Der Prüfungsausschuss teilte mir mein Ergebnis mit: Bestanden! 
Ich war glücklich und machte mich auf den Weg in die Firma um das Ergebnis zu überbringen. 

 

Abschlussprüfung – Fachinformatiker

Die Abschlussprüfung rückt immer näher, doch wie läuft die Prüfung überhaupt ab? In diesem Artikel gebe ich dir einen Überblick über den Aufbau und Ablauf der Abschlussprüfung.

Bestandteile der Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung gliedert sich in die schriftliche und die praktische Prüfung:

schriftliche Prüfungpraktische Prüfung
Ganzheitliche Aufgaben 1Durchführung + Dokumentation
Ganzheitliche Aufgaben 2Präsentation
Wirtschaft und SozialesFachgespräch 

Benotung

Die schriftlichen Prüfungen werden mit 40% (GA1), 40 (GA2) und WiSo (20%) gewichtet. Die praktischen Prüfungen werden mit Durchführung + Dokumentation (50%) und Präsentation + Fachgespräch (50%) gewichtet. 

Gesamtnote= (GA1*0,4 + GA2*0,4 + WISO*0,2)*0,5 + (Projektdokumentation*0,5 + Präsentation*0,5)*0,5

Planung

  1. Antrag für Projekt bei der IHK einreichen
  2. Durchführung des Projektes
  3. Schriftliche Prüfung 
  4. Abgabe der Projektdokumentation
  5. Präsentation vor IHK-Ausschuss 
  6. Fachgespräch mit dem IHK-Ausschuss 

 

 

Leitfaden – Die betriebliche Projektarbeit – Dokumentation

Das Ende der der Ausbildung steht vor der Tür und damit verbunden die Abschlussprüfung. Ein Teil der Abschlussprüfung ist die praktische Prüfung, die Durchführung der betrieblichen Projektarbeit. In diesem Artikel werde ich dir zeigen, wie du die Dokumentation aufbauen kannst und was du bei der Erstellung beachten solltest.

Struktur der Dokumentation 

Deckblatt

Das Deckblatt sollte folgende Elemente enthalten:
– Berufsbild
– Titel
– Jahr der Prüfung
– Abgabetermin
– Durchführungszeitraum
– Name und Anschrift des Prüflings
– Name und Anschrift des Betriebes.

Du kannst auch ein Bild auf dem Deckblatt platzieren, welches dein Projekt zeigt. 

Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis sollte gut strukturiert und übersichtlich aufgebaut sein. Eine Nummerierung ist ebenfalls wichtig.
Natürlich darf auch die Seitenzahl nicht fehlen.

Tabellenverzeichnis

Das Tabellenverzeichnis listet alle Tabellen eurer betrieblichen Projektarbeit – mit Seitenanzahlen – auf.

Abbildungsverzeichnis

Die Abbildungen werden ebenfalls unter Angabe der Seitenzahl aufgeführt.

Abkürzungsverzeichnis

Während du die Dokumentation erstellst wirst du oft ausgeschriebene Wörter wiederholen, daher erstelle dir ein Abkürzungsverzeichnis.
Diese Abkürzung solltest du unbedingt aufführen.

Aufbau der Dokumentation

Definitionsphase

Einleitung

Die Einleitung beschreibt in Form eines kleinen Textes erst einmal worum es bei der betrieblichen Projektarbeit geht. Du kannst kurz die Ausgangssituation (Wie war es vor deinem Projekt?) beschreiben. Des weiteren solltest du beschreiben wie du dein Vorhaben realisieren möchtest.

Ausbildungsbetrieb

In diesem Abschnitt der Dokumentation beschreibst du in ein paar Sätzen dein Unternehmen. Was macht dein Unternehmen eigentlich? Wieviele Azubis hat es? Welche Dienstleistungen oder Produkte bietet es an? Wie viele Mitarbeiter arbeiten dort? Welche Kunden hat dein Unternehmen? 

Wo führst du das Projekt durch? An welchem Ort? In welcher Filiale? In welcher Abteilung? Auch der Ansprechpartner für Ausbildung und die Projektarbeit im Betrieb darf ruhig von dir erwähnt werden.

Projektumfeld

Wo führst du das Projekt durch? An welchem Ort? In welcher Filiale? In welcher Abteilung? Auch der Ansprechpartner für Ausbildung und die Projektarbeit im Betrieb darf ruhig von dir erwähnt werden.

Zielsetzung / Begründung

Die Begründung beschreibt im Wesentlichen die Sinnhaftigkeit des Projektes. Ist das Projekt sinnvoll und welche Vorteile bringt es mit sich? Welche Ziele verfolgt das Projekt?

Ansprechpartner

In diesem Abschnitt listest du detailliert die Ansprechpartner auf. Das kann der Chef sein, der Abteilungsleiter oder dein Ausbildungsverantwortlicher. Auch ein Mitarbeiter, der während der Durchführung z.B. Berechtigungen für dich bereitstellt, ist ein Ansprechpartner.

Planungsphase

Zeitplanung

Für das Projekt stehen als Fachinformatiker 35 Stunden zur Verfügung (keine Stunde mehr).

Die grobe Einschätzung zur Zeitplanung hast du bereits im Projektantrag definiert. Nutze diese Ausgangstabelle und zeige sie in der Dokumentation auf. Eine Zeitplanung lässt sich auch sehr schön in einem Gantt-Diagramm darstellen. Hier stellst du die Dauer der einzelnen Phasen und Ihre Unterpunkte in einer Tabelle da. 

Ressourcenplanung

Hier beschreibst du welche -Personal, -Hardware und Softwareressourcen verwendet werden. Welche Mitarbeiter werden in das Projekt involviert? Wird vorhandene Software und Hardware genutzt, oder muss diese neu angeschafft werden?

Kostenplanung

Hier listest du die Kosten für zum Beispiel Hardware, Software oder Lizenzen auf. Aber auch Personalkosten werden hier aufgeführt. Was kostest du dem Unternehmen in der Stunde? Hochgerechnet auf das Projekt?

Analysephase

Ist-Analyse

Hier beschreibst du ausführlich die aktuelle Ist-Situation. Wie ist das Ausgangsszenario im Detail? In diesem Schritt erläuterst du den zu verbessernden Geschäftsprozess. Nutze Grafiken! Prozesse lassen sich sehr gut in Form von Diagrammen darstellen.

Soll-Konzept

In diesem Abschnitt beschreibst du gewissermaßen die Zukunft. Du beschreibst detailliert den Zustand nach der Durchführung des Projektes. Achte auch darauf, dass die Mehrwerte deutlich werden. Auch ein technisches Konzept kann hier verwendet werden.

Wirtschaftlichkeitsanalyse

Rechnet sich dein Projekt wirtschaftlich? Werden durch die Optimierung Entlastungen geschaffen? Ist ein hoher Ertrag abzusehen bei Verkauf des Projekts? Können Kosten eingespart werden?

Realisierungsphase

In dieser Phase schreibst du alles rein was du in der Durchführungsphase gemacht hast. Diese Phase sollte nicht zu knapp ausfallen, daher beschreibe ausführlich die Durchführung des Projektes. Hast du zum Beispiel einen Server bereitgestellt? Dann beschreibe den Vorgang ausführlich.

Testphase

Möglicherweise musst du prüfen, ob nach der Realisierung alles funktioniert. In der Testphase hast du die Möglichkeit genau dies aufzulisten, ruhig auch mit „Beweisen“. 

Abschlussphase

Die letzte Phase ist die Abschlussphase. Hier ziehst du ein Fazit, sprichst von Abweichungen oder Problemen und beschreibst den Ausblick.

Vergleich Ist vs. Soll 

In diesem Abschnitt vergleichst du Ist-Zustand und Soll-Zustand. Konnte alles umgesetzt werden? Sind alle Ziele erreicht worden?

Abweichungen vom Projektantrag oder Probleme

Hier kannst du auf Probleme während der Durchführungsphase oder in anderen Phasen näher erläutern. Vielleicht hat eine Installation nicht auf Anhieb funktioniert oder es gibt innerhalb der Projektphasen Abweichungen in der Zeitplanung. 

Fazit

Nicht geht über ein Fazit! Schreibe hier über deine Erfahrungen mit deinem ersten Projekt. Schreib über das was du nächstes Mal besser machen kannst. Wie hast du das Projekt gemeistert? Hattest du Freunde daran? Hat dich das Thema interessiert?

Ausblick

Dein Projekt ist nun abgeschlossen, aber wie geht’s weiter? Im Ausblick kannst du darüber schreiben was in Zukunft noch geplant ist. Vielleicht wird dein Projekt verkauft? Oder sogar weiterentwickelt?

Phasen in der betrieblichen Projektarbeit

Glossar

Nutze ein Glossar um Fachbergriffe für die Prüfer oder den Leser zu beschreiben und zu erklären. Das Glossar dient als Nachschlagewerk für den Lesenden, um die Dokumentation und letztlich auch die Zusammenhänge besser zu verstehen. Ein Glossar kann in der einfachsten Form als Tabelle angegeben werden.


Begriff/Abkürzung
Beschreibung
DruckerEin Drucker ist ein Peripheriegerät, zur Ausgabe von Daten auf Papier.

Anhang

Die Inhalte des Anhangs sollen den Hauptteil unterstützten. Der Anhang kann aus Screenshots, Tabellen oder Quellcode bestehen. Auch andere Formate im Anhang sind möglich. Ebenfalls besteht die Möglichkeit hier das Lasten und Pflichtenheft unterzubringen.

Visualisierung

  • Tabelle
  • Klassendiagramm
  • Sequenzdiagramm
  • Quellcode
  • Gantt-Diagramm
  • Pflichtenheft
  • Lastenheft
  • Benutzerhandbuch

IHK-Formulare

Abschließend fordert die IHK die Beilage einiger Dokumente. Dies Auswahl der Dokumente ist bei den einzelnen IHKs zu erfragen. Meistens müssen die Dokumente von dir und deinem Betrieb unterschrieben werden.

  • Bestätigung der eigenständigen Durchführung
  • Protokoll über die durchgeführte Projektarbeit  

Formale Aspekte

Die Formalen Aspekte sind bei der IHK zu erfragen. Meistens bekommst du einen Brief von der IHK. Die formalen Aspekte sind:

  • Aufbau
  • Schriftart
  • Schriftgröße
  • Abgabeform (digital/gedruckt)
  • Anzahl der Ausgaben
  • maximale Seitenanzahl
  • usw.

Einige IHKs bieten sogar eine Vorlage an.

 

Prüfungsvorbereitung: Ganzheitliche Aufgaben 1

In diesem Jahr habe ich die Abschlussprüfung als Fachinformatiker für Systemintegration erfolgreich bestanden. Ich habe während meiner Lernphase eine Zusammenfassung erstellt. Diese Zusammenfassung enthält prüfungsrelevante Themen. 

  • Unterschiede zwischen NAS / SAN (Vorteile,Nachteile)
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung (Vergleich,Vorteile,Nachteile)
  • Virtualisierung (Bare Metal vs. Hosted, Vorteile, Nachteile, Vergleich)
  • Snapshot
  • Datensicherung (Vollbackup, Differenzielles Backup, Inkrementelles Backup, Vergleich, Vorteile, Nachteile)
  • IP-Adressen (private, öffentliche)
  • IPv4 (Aufbau, Schreibweise, Netzklassen, Subnetting, Vorteile, Nachteile, Vergleich zu v6)
  • IPv6 (siehe IPv4) 
  • Service Level Agreements, Aufbau Levelstrukturen in der IT
  • Dateisysteme (NTFS,FAT,FAT32…) 
  • Fehleranalyse im Netzwerk
  • MAC-Adressen (Aufbau, Darstellung, Umrechnung)
  • Voice over IP (Prinzip, Komponenten)
  • VLANs 
  • Firewall (Typen, DMZ, Regeln)
  • DHCP 
  • RAID (Systeme, Vergleiche, Berechnung)
  • Cloud Computing (IaaS, PaaS, SaaS, Prinzip, Vorteile, Nachteile)
  • Verkabelung ( Aufbau Kabel, strukturierte Verkabelung)
  • OSI-Modell (Definition, Schichten, Erklärungen) 
  • Protokolle und Ihre Aufgaben
  • Servertypen (Rack vs. Blade)
  • Spanning Tree Protocol (Berechnung)
  • IT-Sicherheit (EU-DSGVO, DDOS, DNS-Spoofing etc.)
  • DNS
  • Active Directory (Definition, Aufbau, Gruppen, Richtlinien) 
  • TCP/IP-Modell (Aufbau, Schichten, Vergleich zu OSI)
  • Wireless LAN
  • Verschlüsselung (Hybrid, Asymmetrisch, Symmetrisch, RADIUS) 
  • Netzwerkkomponenten (Bridge, Router, Switch, Hub…)

Habe ich was vergessen? Lass es mich wissen und hinterlasse ein Kommentar! Die Angaben sind ohne Gewähr. 

Netzwerke: NAS

Network Attached Storage bezeichnet einen im Netzwerk verwalteten Datenspeicher, der seine Ressourcen dem Netzwerk oder über das Internet bereitstellt. 

Ein NAS-System besteht im Grunde nur aus einer oder mehreren Festplatten, einem Netzteil, einem Gehäuse und einer Netzwerkkarte. Auch eine Software ist nötig, um auf das NAS von Clients oder über das Internet zugreifen zu können. Die Software ermöglicht meist eine Gruppen, Benutzer und Speicherverwaltung. 

Grafik: Zugriff via Clients auf NAS im Netzwerk

Ein NAS-System ist für den 24 Stunden Betrieb an sieben Tagen in der Woche konzipiert. Auch Datensicherung steht im Vordergrund, sodass meistens eine Spiegelung über RAID genutzt wird. Die Protokolle SMB, NFS und CIFS ermöglichen den Betrieb der NAS im Netzwerk. 

Ein NAS-System verbraucht im Gegensatz zu einem Server oder PC viel weniger Strom und ist damit energieeffizienter. Namenhafter Hersteller sind Western Digital, Synology, QNap oder NetApp. 

Grafik: NAS von Synology

Netzwerke: HTTP vs. HTTPS

Die Übertragung von Daten im Internet wird mittels Protokollen realisiert. Hierbei muss man zwei wesentliche Protokolle – HTTP und HTTPs – unterscheiden. 

HTTP

Die übertragenen Daten können auf dem Weg durch das Internet mitgelesen werden. Auch die gezielte Manipulation der Datenströme ist möglich. 

HTTPS

Die übertragenen Daten werden verschlüsselt und der Webserver authentifiziert sich mittels eines Zertifikats. 

Wie wird eine verschlüsselte Webseite aufgerufen? Die Adresse der Webseite fängt mit „https://“ an.

Bei einer Verschlüsselung über HTTPs kann das Passwort nicht mitgelesen werden. Ist keine Verschlüsselung vorhanden, also die Übertragung über HTTP,  kann das Passwort in Klarschrift mitgelesen werden.

Grafik: HTTP vs. HTTPS

Smart Home – Siri, Google Assistant & Alexa im Vergleich

Seit Ihr bereits auf den Zug von Smart Home aufgesprungen? Falls ja, komfortabel wird es dann, wenn Ihr euer Smart Home per Sprachbefehl steuern könnt. Wir haben zusammengetragen, wie sich die smarten Assistenten im Vergleich schlagen.

Wie intelligent sind die Sprachassistenten?

Aktuell gibt es zwei wesentliche Möglichkeiten wie du deinen Sprachassistenten verwenden kannst, entweder per Smartphone oder per Smart Speaker. Ihr könnt bis dato Fragen stellen oder Befehle an den Assistenten absetzten. Hierbei können die Assistenten alle auf einfache Fragen , wie zum Beispiel: „Wie wird das Wetter heute?“, antworten. 

Grafik: Smart Home Speaker Echo Dot von Amazon 

Kompatibilität zu Smart Home

Was macht ein Smart Home eigentlich aus? Richtig, die Vernetzung der einzelnen Geräte. Der Sprachassistent bzw. seine Hardware sollte also möglichst mit dem Großteil eurer Geräte kompatibel sein. Dort müssen Apple Nutzer häufig das Nachsehen haben. Die einzelnen Smart Home Komponenten müssen Home-Kit fähig sein, damit die Steuerung möglich ist. Da bietet die Konkurrenz deutlich mehr Spielraum. Viel mehr Smart Home Hardware wird von Google oder Amazon unterstützt.

Grafik: Google Home

Apple HomePod 

Der Smartspeaker von Apple heißt Apple Home Pod. Er punktet mit einer guten Integration in die Apple-Welt und einem satten Sound. Der Preis des smarten Lautsprechers liegt aktuell bei 349€. Auch Hersteller wie Sonos ziehen nach und wollen Siri in Zukunft auf Ihren Geräten anbieten. 

Grafik: Apple Homepod 

Speaker von Amazon

Bei Amazon hast du die Wahl zwischen verschiedenen smarten Lautsprechern. Das Einstiegsmodell liegt bei rund 60 Euro. Das teuerste Modell – Echo Show – mit Display liegt bei rund 220 Euro. 

 

Netzwerke: Organisationen

Es gibt zahlreiche nationale und internationale Organisationen, welche sich an der Entwicklung und Standardisierung von Netzwerken beteiligen. Im folgenden Beitrag werden die 5 wichtigsten internationalen Organisationen vorgestellt. 

IANA – Internet Assigned Numbers Authority

Die Organisation IANA verwaltet einige wichtige und für das Internet essenzielle Datenbanken. Diese Organisation verwaltet die Adresspools für IPv4 und IPv6, sowie einige Zonen des weltweiten DNS.

ICANN – Internet Corporation for Assigned Names and Numbers

Die Organisation ICANN sorgt sowohl für technische als auch für organisatorische Maßnahmen, die das Internet und seinen Betrieb gewährleisten. Beispiel ist hier die Normung von Informationen wie IP-Adressen oder Hostnamen. Damit die Kommunikation ablaufen kann, müssen Standardkonventionen bei IP-Adressen und Hostnamen verwendet werden. Hierzu zählen aber auch zum Beispiel Domain-Namen. 

IETF – Internet Engineering Task Force

Die Organisation IETF verantwortet die wichtigsten Dokumente in der Normierung der Entwicklung des Internets,  die RFC-Dokumente. Diese Organisation besteht aus Herstellern, Forschern und Netzbetreibern.

ISO – International Organization for Standardization

Die ISO ist ebenfalls eine internationale Organisation zur Normung und erarbeitet Normung in faste allen Bereichen. Es handelt sich bei den Normungen hilfreiche Handreichungen, welche freiwillig und nicht verpflichtend sind. Ein Beispiel ist hier das OSI-Modell. 

IEEE – Institute of Electrical and Electronics Engineers

Diese Organisation besteht zum größten Teil aus Fachleuten aus dem Bereich Informatik und Elektrotechnik. Diese Organisation ist im Bereich von Schnittstellen – wie LAN – sehr aktiv. Das gesamte Gebiet der IEEE ist eher unübersichtlich, aber dennoch vielschichtig. 

Apple Keynote Oktober 2018 – Was Apple präsentieren könnte

Apple hat am 30. Oktober 2018 nach New York zur Oktober-Keynote eingeladen. Welche Neuheiten wird der Konzern wohl aus dem Hut zaubern? Wir haben einiges zusammengefasst. 

iPad Pro

In den letzten Tagen sind einige Details zu einem neuen iPad Pro durchgesickert. Eines der spektakulärsten Anpassung könnte die Gesichtsentsperrung Face-ID sein, welche beim iPad Pro Einzug nehmen könnte. Designtechnisch könnte sich Apple am Design der iPhone X-Modelle orientieren. Vermutlich soll das Display von einem schmaleren Rahmen umgeben sein. Denkbar ist auch, dass das neue iPad Pro die Anschlüsse der neuen MacBooks erbt, sodass der Lightninganschluss durch USB-C-Anschlüsse ersetzt werden könnte. Nicht unwahrscheinlich ist auch das Verschwinden des Kopfhöreranschlusses.  

Grafik: iPad Pro mit Apple Pencil

iMac, MacBook, Mac Mini

Auch bei den Macs von Apple werden vermutlich einige Neuerungen im Focus der Oktober-Keynote stehen. Hier warten einige Macs auf ein Upgrade. Am längsten wartet der Mac Mini. Kurz vor der Keynote sind Dokumente bei der Zertifizierungsbehörde EEC aufgetaucht, die vier neue Mac Modelle beinhalten. Hierbei könnte es sich um zwei iMacs, ein MacBook und einen Mac Mini handeln. 
Auch das MacBook Air wartet seit 2015 auf ein Upgrade der Hardware oder vielleicht auch auf ein neues Konzept. Neue Hardware – wie ein hochauflösendes Display – wäre hierbei eine realistische Änderung. 
Grundsätzlich steht hierbei die Aktualisierung der Prozessorgenerationen, sowie weiterer Hardwarekomponenten im Vordergrund. 

Grafik: Apple iMac

Netzwerke: Client/Server-Architektur

Die Client/Server-Architektur beschreibt die Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern in einem Netzwerk. Der Server stellt Ressourcen, wie zum Beispiel Speicher, Dienste oder Anwendungen für seine Clients im Netzwerk bereit.
Ein Server verwaltet die Ressourcen zentrale und stellte diese zur Verfügung.

Verbindungsaufbau

Der Client baut die Verbindung zum Server auf, nicht umgekehrt. Der Client stellt eine Anfrage an den Server, einen sogenannten Request.
Der Server wertet die Anfrage aus und liefert dem Client eine Antwort oder die angeforderten Daten zurück (Response).

Beispiele für Clients

  • Desktop-PC
  • Notebooks
  • Thin-Clients
  • Smartphones

Beispiele für Server

    • Fileserver
  • Webserver
  • Nameserver
  • Mail-Server
  • Datenbankserver